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BEISPIELE AKTUELLER UND FRÜHERER MANDATE

Gerichtsverfahren gegen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deren Vorstand und Wirtschaftsprüfer:

Eine insolvente italienische Versicherungsgesellschaft mandatierte unsere Kanzlei mit der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen in Höhe von ca. 60 Millionen Euro gegen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, deren Wirtschaftprüfer und deren Vorstand. Es bestand der Verdacht des massiven Betrugs der Hauptaktionäre. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde in erster Instanz über den Betrag von 48 Millionen Euro verurteilt. In der Rechtsmittelinstanz hat man sich auf einen Betrag von 19 Millionen Euro geeinigt. Mitglieder des Vorstandes und mehrere Wirtschaftsprüfer wurden ebenfalls zivilrechtlich sowie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen.

 

Betreuung einer Haftpflichtversicherung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Zusammenhang mit dem Parmalat-Skandal:

Der Haftpflichtversicherer einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die in den Parmalat-Skandal verwickelt war, mandatierte die Kanzlei mit der Begleitung und Betreuung in dieser Angelegenheit.

 

Rechtsexpertise im italienischen Luftrecht im Zusammenhang mit einer Sammelklage der Opfer der Flugkatastrophe in Linate/Mailand:

Rechtsanwa1t Prof. Galantini wurde als gerichtlich bestellter Gutachter für verschiedene und komplexe Bereiche des Luftrechtes im Zusammenhang mit einer Sammelklage, die von den Erben der Todesopfer der Flugzeugkatastrophe in Linate/Mailand in den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben worden ist, bestellt. 180 Menschen verloren bei dieser Flugkatastrophe ihr Leben. Dieser Rechtsstreit ist im Moment beim Berufungsgericht anhängig.

 

Erfolgreiche Beilegung einer Klage auf Schadensersatz in Höhe von 30 Millionen Euro aufgrund eines Schaden in einem Hochofen in Belgien:

Dia Kanzlei konnte erfolgreich eine Klage gegen eine britische Versicherung mit einem Streitwert von 30 Millionen Euro beilegen. Anlass für diese Klage war ein Schaden, der durch die Verschüttung von geschmolzenem Eisen in einem Hochofen in Belgien verursacht worden ist. Ausschlaggebend für den Ausgang des Rechtsstreites war die Existenz und Bindungswirkung einer Ausschlussklausel des Versicherungsvertrages, welche aufgrund eines Neuabschlusses durch den Versicherungsmakler geändert worden war.

 

Schadensersatzklage wegen Zerstörung eines Schiffes durch militärischen Akt im Zusammenhang mit dem Serbien-Slowenien-Konflikt:

Aufgrund des Serbien-Slowenien-Konfliktes wurde das Schiff des Klägers durch Waffengewalt im kroatischen Meer versenkt. Der Schiffsbesitzer beauftragte die Kanzlei mit der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen den Versicherer. Ausschlaggebender Punkt des Rechtsstreites war die Wirksamkeit einer war-risk-trading-warranty. Diese beinhaltete eine “held-covered”-Klausel, die die Bezahlung einer zusätzlichen Prämie vorsah, welche aber vor dem Schadenseintritt nicht erfolgt war. Weiterer ausschlaggebender Punkt war die Frage, ob der Charterer ein versicherungspflichtiges Interesse an Schadensersatz für den Verlust des Schiffes hatte. Der Fall konnte in der Rechtsmittelinstanz sowie vor dem obersten Gericht gewonnen werden.

 

Erfolgreiche Berufung vor dem Verwaltungsgericht Lazio gegen ein Verfügungsverbot der italienischen Regierung bezüglich eines Guthabens einer italienischen Versicherungsgesellschaft:

Eine italienische Versicherungsgesellschaft beauftragte die Kanzlei mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen vor dem Verwaltungsgericht Lazio. Die italienische Regierung hatte Unternehmen in Süditalien Kredite in Höhe von 40 Millionen gewährt. Für diese Kredite hatte sich die Versicherungsgesellschaft verbürgt. Die Kredite wurden notleidend, so dass die italienische Regierung die Bürgschaft der Versicherungsgesellschaft einforderte. Da die Versicherungsgesellschaft die Zahlung verweigerte, “fror” die italienische Regierung Zahlungen an die Versicherung ein. Des Weiteren war die Kanzlei mit den anhängigen Rechtsstreiten bezüglich der Weigerung der Auszahlung der oben benannten Bürgschaften sowie mit der angeblichen betrügerischen Verwendung öffentlicher Subventionen durch Unternehmer in Süditalien betraut.

 

Regelungen in der Distribution von fondgebundenen Lebensversicherungen in Italien:

Die Kanzlei nimmt die rechtlichen Interessen einer Lebensversicherungsgesellschaft in verschiedenen Rechtsstreiten wahr. Vorwurf gegen die Mandantin ist die angebliche Verletzung der Vorschriften der Distribution von fondgebundenen Versicherungspolicen durch den Makler. Nach Ansicht der Kläger sollte das Angebot von fondgebundenen Versicherungspolicen den Regelungen der Finanz- und Versicherungsaufsichtsbehörden unterstellt sein. Die Mandantin entgegnet hierauf, dass die Vorschriften des Versicherungsmarktregulators angewendet werden müssen.

 

Beratung in der Implementation von Compliance-Programmen zur Verhinderung von Verstößen gegen die Rechtsverordnung Nr. 231/01:

Die Kanzlei ist mit der rechtlichen Beratung von italienischen Versicherungsgruppen in Bezug auf die Durchführung eines Compliance-Programmes zur Verhinderung von Verstößen gegen die ita1ienische Rechtsverordnung Nummer 231/2001 betraut.

 

Beschwerde an die E.U. Kommission bezüglich der Implementation der IMD (Insurance Mediation Directive):

Ein italienischer Maklerverband hat die Kanzlei und Prof. Marco Frigessi der Universität Brescia beauftragt, die Erfolgschancen einer Beschwerde vor der E.U. Kommission gegen den italienischen Staat wegen Verstößen gegen Vorschriften der Versicherungsvermittlungsrichtlinien bei der Implementation derselben im italienischen Rechtssystem zu überprüfen.

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